Die Elternzeit-Meisterschaft

Mittlerweile ist unser Nachwuchs drei Monate alt. Was für eine Zeit! So viele neue und fantastische Dinge, die wir gemeinsam erlebt haben. 111 reichen da vielleicht für einen Tag 😉 Große Gefühle aus der ganzen Bandbreite menschlicher Emotion inbegriffen. Aber ich würde keinen Moment missen wollen! Jan ebenso wenig. Er war schließlich – auf eigenen Wunsch – rund um die Uhr dabei. Und ich war baff erstaunt, dass sich das nicht jeder Mann wünscht oder es zumindest nicht tut! Es ist offenbar immer noch völlig normal, dass die Männer ratzfatz nach dem Wochenende oder einer Urlaubswoche wieder arbeiten gehen und die Frauen das Wochenbett alleine rocken (sollen). Und ich dachte, die Zeiten wären eigentlich vorbei… Wo man doch überall von gleichberechtigten Erziehungszeiten und dem Prinzip 50/50 liest. Wie schade, dass das nicht in mehr jungen Familien gelebt wird und die frisch gebackenen Väter nur die anstrengenden Abende mit der Bewältigung von Koliken im Fliegergriff erleben und denken, Vatersein besteht in erster Linie aus schmerzenden Unterarmen 😀 Dabei gibt es so viele Disziplinen, in denen man in den ersten Monaten zur wahren Meisterschaft gelangt. Die ultimative Einschlafposition finden, Bäuerchen oder Lächeln hervorzaubern oder den Pipistrahl noch im Flug vom Wickeltisch mit der Windel auffangen (besonders beliebt bei Eltern von kleinen Jungs).

Und weil uns das Thema eben auch gerade beschäftigt hat, haben wir uns ein neues Poster ausgedacht: Die Elternzeit-Meisterschaft für die ersten beiden Lebensmonate des geschlüpften Wonneproppens! Damit frisch gebackene Mamas und Papas noch mehr Spaß mit ihrem Nachwuchs haben. Kann man auch direkt zusammen mit der Anmeldung der Elternzeit beim Arbeitgeber kaufen – oder sich schenken lassen 😉

Geschenkposter: Die Elternzeit-Meisterschaft von 111 Dinge

Neun beinharte Basisdisziplinen sind zu bestreiten. Sei es fürs leibliche Wohl zu sorgen, die tägliche Vitamin-D-Gabe nicht zu vergessen oder das obligatorische Stillen und Wickeln (hier gilt die Sonderregel: Einer ist fürs Reintun, der andere für das, was raus kommt, zuständig). Aber am meisten Spaß machen sicher die Bonusdisziplinen, die man jederzeit gewinnen kann: Wer improvisiert das beste Essen aus den Resten, die noch im Kühlschrank zu finden sind? Wer schafft es, das lauteste Bäuerchen auf Film zu dokumentieren? Und wer liegt nach zwei Monaten in welcher Disziplin vorn? (Oder stellt sich tatsächlich heraus, dass Mama und Papa alle Disziplinen gleich gut beherrschen?) Gewinnen tun ja eh beide. Physisch, psychisch, finanziell: Schließlich gibts nach zwei Monaten gemeinsamem Basiselterngeld vier Partnerschaftsmonate geschenkt. Es gibt also wirklich nur Gewinner. Und stellt euch der Challenge, Männer! Es gibt mehr zu entdecken, als ihr denkt! Beispielsweise am Ende eine Belohnung für den, der die meisten Disziplinen für sich entschieden hat 🙂

 

Was soll ich sagen: Unsere Ideen kommen eben aus dem echten Leben und dem, was uns gerade selber umtreibt 😉 Wie war das bei euch? Hattet ihr beide Elternzeit? Oder hatte bei euch einer mehr Lust, mit dem Baby zuhause zu bleiben, als der andere? Was hat der Arbeitgeber zu euren Ideen und Wünschen gesagt? Schreibt uns doch mal, wie ihr das gemacht habt. Würde uns echt interessieren!

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